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Edoardos Vermächtnis Teil 4



Selbstverständlich muss zur 3C-Anlage ein 3C-Luftfilter-Kasten her. Gibt es als Nachfertigung in Italien, aber es findet sich ein überzähliger 3B-Kasten in den unergründlichen Tiefen der Scheune.

Da drängt sich ein Umbau des Kastens auf 3C förmlich auf. Dazu muß lediglich die Grundplatte des Gehäuses ausgetauscht werden. Die beiden Entlüfterrohre sollen wieder verwendet werden, sie sind so schön original, aber leider hartgelötet mit dem Kasten verbunden. Das Problem wird dadurch gelöst, dass das Hartlot stellenweise mit dem Brenner verflüssigt wird, um es dann mit der Druckluftpistole wegzuschießen.

Im Anschluss wird versucht, das Ganze zu bewerkstelligen, ohne jedes Mal die Flamme auszupusten, was nach etwas Üben ganz gut funktioniert.

Die 3C-Platte entsteht auf der FP3 aus einem Blech.









03.06.2021 Hubert Enbergs

Edoardos Vermächtnis Teil 3

Nun geht es um die Eigenfertigung



Drosselklappen fertig und als Rohling, Drosselklappenwellen vorgedreht



Ein Satz Wellen fertig bearbeitet



Droselklappenwellenhebel, noch im Rohzustand

Verbindungselement Gasgestänge, 15 mal Schrott, 3 mal gut



Gasgestänge Grundplatte, eine Kleinserie



Abdeckungen für den Choke




15.05.2021 Hubert Enbergs

Edoardos Vermächtnis Teil 2



Hier die Zusammenstellung der Teile, die man "einfach so" kaufen kann.



Ansaugtrichter von Carbparts.eu



Venturis von classiclancia.com



Flansche con classiclancia.com und Isolatoren von FK aus Wien



30.04.2021 Hubert Enbergs

2-55 La Bomba IV Edoardos Vermächtnis Teil 1




Seit vielen Jahren lagern bei mir in der Firma ein paar Kartons mit Flaminiateilen, die DH gehören. Darunter ist eine Kiste mit den Resten dreier Weber 35 DCNL Vergaser. Diese Teile haben eine spannende Geschichte, deren Höhepunkt die Übergabe auf „neutralem Boden“, sprich einer Autobahnraststätte an der A40 war. Autre chose...



Angesichts des ungebremsten Aspirationsbedarfs von La Bomba stellte DH mir den Bausatz zur Verfügung, um eine angemessene Beatmung des Motors zu erreichen.



Bestandsaufnahme

Die Geräte, die ursprünglich auf einem 2.8l Convertibile saßen, waren vor dreißig Jahren bereits vom Motor entfernt worden, weil ein paar der Venturis abgefackelt waren. Ein wenig feinfühlender Schrauber (Name dem Verfasser bekannt) hat sie irgendwann zerlegt, wohl in der Absicht, sie wieder tauglich zu machen. Dabei gingen wichtige Teil, die vorher heile waren auch noch zu Bruch. Später dann wurde das Geraffel als Teilespender bei der Überholung eines anderen Vergasersatzes verwendet.

Fehlende Teile:

1 Venturi
1 Chokebetätigung
1 Chokeabdeckung
3 Schwimmer
6 Ansaugtrichter

Diverse Federn, Schrauben und Betätigungselemente. Dazu fehlen noch Isolatoren und Distanzplatten für die Montage auf der Ansaugbrücke.

Durch Vergaserbrand und unsachgemäße Behandlung unbrauchbar gewordene Teile:
6 Luftrichter
6 Drosselklappen
3 Drosselklappenwellen

Auf der Habenseite verbleiben im Wesentlichen also nur drei Vergasergehäuse und drei Vergaserdeckel. Die Gehäuseflansche sind verzogen, aber die wichtigen Drosselklappenwellenbohrungen machen einen sehr guten Eindruck,

das ist doch ein Anfang!



Eine ordentliche Zahl an Bauteilen ließen sich über das Flaminia-Netzwerk besorgen, so etwa adV (aus dem Vollen) Venturis von EdH in Houten, und Isolatoren von FK aus Wien. Den fehlenden Venturi überließ mir FK ebenfalls. Dieses Teil ist für den Erfolg des Projektes entscheidend, denn es ist nicht mehr beschaffbar und eine Nachfertigung ist nicht bekannt.

Reparatursätze mit Dichtungen ließen sich aus Prag beschaffen, ebenso wie die Ansaugtrichter, die ebenda auf Initiative von FK nachgefertigt werden. Drosselklappen werden zwar von einem Händler im Netz angeboten, die Bestellung wurde aber durch den Händler storniert, weil man „einen Fehler im Lager“ festgestellt hat. Für die großen Schwestern 38DCNL und 40DCNL gibt es mehr Teile, schließlich stecken sie ja auch auf Maserati- und Ferrari-Motoren. Aber sie passen beim 35er nicht.

Nach der Bestandsaufnahme werden die verbleibenden Teile im Lösemittelbad fettfrei gemacht. Anschließend erfahren Gehäuse und Deckel eine Strahlentherapie mit Backpulver, um abschließend mit den Kleinteilen im Ultraschallbad noch einmal gespült zu werden.

Bis hierher ging es doch ganz einfach, oder? Und wenn andere die fehlenden Teile nicht liefern wollen, machen wir sie halt selber. Immer nach dem Motto,

eine Weltmarktführerschaft ist schnell erlangt, wenn sich kein anderer dafür findet!





18.04.2021 Hubert Enbergs

Keine 4000 Tage



sind rum und schwupps ist die Karosserie fertig und auf dem Weg zum Lackierer.



02.02.2021 Hubert Enbergs
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