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Bremen Motor Classics

Zum zweiten Mal ist der Lancia Club Deutschland auf der Bremen Motor Classics vertreten gewesen. Wie schon im Jahr zuvor, war die Messe sehr gut besucht und auch das Interesse an Fahrzeugen von Lancia groß. Nachdem die Fulvia Flavia IG in diesem Jahr entschieden hatte, nicht nach Bremen zu gehen, waren wir der einzige Repräsentant der Marke.
Ausgestellt wurden ein Delta HF Turbo als Sondermodell Montecarlo, welche nur in der Schweiz und Italien angeboten wurde. Dieser Wagen hatte eine bewegte Vorgeschichte, parkte er doch viele Jahre tief im Süden Italiens in der Obhut der Italienischen Justiz nachdem sein Vorbesitzer die Nutzungsbestimmung zu weit ausgelegt hatte. So kam es auch, dass der Tacho nur 32000 Kilometer anzeigt, was man nach Begutachtung des Zustandes als nachvollziehbar betrachten kann.
Zweites Fahrzeug auf dem Stand war eine Fulvia HF 1,3S aus dem Jahr 1969. Ein unrestauriertes Fahrzeug in erlesen schöner Farbkombination, welches im Laufe der Messe hätte zig-fach verkauft werden können. Natürlich hat der Besitzer, der den Wagen im Erstbesitz hält, all den Offerten widerstehen können.
Das Team rund um den Organisator Christian Döhle hat sich sehr gefreut über den großen Zuspruch und auch die vielen Clubmitglieder aus dem Norden, die den Weg nach Bremen angetreten waren.
Nachfolgend einige Impressionen der Messe, und was es sonst noch zu bestaunen gab.

Bereits am frühen Morgen lange Schlangen vor der Kasse
Bereits am frühen Morgen lange Schlangen vor der Kasse

alles ist vorbereitet für die Besucher
alles ist vorbereitet für die Besucher

blau und blau gesellt sich gerne
blau und blau gesellt sich gerne

ihr konnte kaum jemand widerstehen
ihr konnte kaum jemand widerstehen

der LCD Stand auch von weitem erkennbar
der LCD Stand auch von weitem erkennbar

der blaue Teppich ist ausgelegt für die Gäste des Standes
der blaue Teppich ist ausgelegt für die Gäste des Standes

die Fotografen konnten nicht genug bekommen von der schönen Fulvia
die Fotografen konnten nicht genug bekommen von der schönen Fulvia

aus jeder Perspektive
aus jeder Perspektive

interessante Gespräche den ganzen Tag
interessante Gespräche den ganzen Tag

es muss nicht immer integrale sein
es muss nicht immer integrale sein

gegenüber beim ADAC, eher selten im Straßenverkehr anzutreffen
gegenüber beim ADAC, eher selten im Straßenverkehr anzutreffen

ein Flaminia Convertible, Schwedische Herkunft, zu verkaufen in NL für 159.000 €
ein Flaminia Convertible, Schwedische Herkunft, zu verkaufen in NL für 159.000 €

Fiat/Pininfarina Spider ist IN
Fiat/Pininfarina Spider ist IN

auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt
auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt

ob die Zeit der großen Zahlen zu Ende geht ?
ob die Zeit der großen Zahlen zu Ende geht ?

zwei der wenigen Fahrzeuge, die am Ende verkauft waren..lt Schild
zwei der wenigen Fahrzeuge, die am Ende verkauft waren..lt Schild

Italien, Rot, what else ?
Italien, Rot, what else ?

Evo2, Japan Import, sehr schön und sauber, 52.000km mit Historie, aber 82.000 €, nicht verkauft
Evo2, Japan Import, sehr schön und sauber, 52.000km mit Historie, aber 82.000 €, nicht verkauft

ach wäre das doch ein Lancia und nicht ein VW Scirocco. Ein ET Paradies ?
ach wäre das doch ein Lancia und nicht ein VW Scirocco. Ein ET Paradies ?

kunstvolle Inszenierung bei den Händlern
kunstvolle Inszenierung bei den Händlern

kritische Blicke, wohl nicht zu unrecht....
kritische Blicke, wohl nicht zu unrecht....

fast verdeckt vom US 5,5m Schiff, eine Beta Berlina quasi im Neuzustand
fast verdeckt vom US 5,5m Schiff, eine Beta Berlina quasi im Neuzustand

ob es sie so noch ein zweites mal in D gibt ? 40.000km aus Ersthand, vom Weingutsbesitzer für 9.900 €
ob es sie so noch ein zweites mal in D gibt ? 40.000km aus Ersthand, vom Weingutsbesitzer für 9.900 €

wann haben Sie zuletzt einen solchen Kadett gesehen ? Verkauft !
wann haben Sie zuletzt einen solchen Kadett gesehen ? Verkauft !

Renault 5, verkauft, fast neu, Bremen, eine Zeitmaschine
Renault 5, verkauft, fast neu, Bremen, eine Zeitmaschine

so wenig Kilometer, so viel Geld, was hatte der Scirocco seinerzeit NEU gekostet in DM ?
so wenig Kilometer, so viel Geld, was hatte der Scirocco seinerzeit NEU gekostet in DM ?

wenn auch nicht so geballt wie in Stuttgart, der SL in allen Farben...
wenn auch nicht so geballt wie in Stuttgart, der SL in allen Farben...

zum Glück dazwischen, eine Fulvia
zum Glück dazwischen, eine Fulvia

Sport muß sein
Sport muß sein

ob groß, ob klein
ob groß, ob klein

die kleinen Wilden kommen
die kleinen Wilden kommen

der darf natürlich auch nicht fehlen, und erst die Farben...
der darf natürlich auch nicht fehlen, und erst die Farben...

....Farben....
....Farben....

...Farben. Ja die gabs auch schon in den 50ern.
...Farben. Ja die gabs auch schon in den 50ern.

und das soll vielleicht die Zukunft unserer Oldies sein ?
und das soll vielleicht die Zukunft unserer Oldies sein ?

Können Sie sich das in einer Fulvia vorstellen ? Was mag die Zukunft wohl bringen ?
Können Sie sich das in einer Fulvia vorstellen ? Was mag die Zukunft wohl bringen ?

da wollen manche noch schnell ihren Tiger verkaufen, aber mit den Zahlen...
da wollen manche noch schnell ihren Tiger verkaufen, aber mit den Zahlen...

Elektromini, da grillt der ein oder andere auch schon mal seinen Clubman
Elektromini, da grillt der ein oder andere auch schon mal seinen Clubman

Auch diese Preissenkung am Sonntag brachte keinen Erfolg
Auch diese Preissenkung am Sonntag brachte keinen Erfolg

12.02.2017 Michael Steinborn

2.37 Die Zeit rast

Es gibt eine interne Zielsetzung, die besagt, mit Beginn des Frühlings muss der Körper verladefertig sein, damit er zum Lackierer kann. Tempus fugit!!!!

Der rechte Radkasten ist endlich fertig und an der Karosserie verankert. Der Kotflügel ist ebenfalls weitgehend fertig und passt ganz gut zum Rest der Beifahrerseite. Besonders auf Höhe des Seitenknicks ist der Verlauf schön geworden. Das Bauteil ist fast perfekt glatt, aber im Streiflicht kommen selbst kleine Wellen zutage. Also muss noch etwas getan werden.

Es ist noch neues Equiment auf dem Weg ins EPI-Zentrum, schauen wir einmal, ob man damit dem Finish Gutes tun kann.

Ein "neues" 3C-Getriebe ist auch angekommen. Mal sehen, wann das eingebaut wird, und wo.





Auch nicht der erste Versuch
Auch nicht der erste Versuch





Der Lampenring in PF-Qualität
Der Lampenring in PF-Qualität







wie neu
wie neu

09.02.2017 Hubert Enbergs

Neige et glace, adieu!

Morgen sieben Grad, Sonntag zehn und diesen Winter noch nicht eine Winterimpression gesehen, das geht nicht.

Hecken und Bäume sind schon länger eisfrei und die Maulwürfe "kommen auch schon", sogar noch vor den Schneeglöckchen.

Wer braucht einen UNIMOG oder L2, wenn man mit der Schwester der Rallyelegende Fulvia über die Wiesen balgen kann.











Back in the shed
Back in the shed

26.01.2017 Hubert Enbergs

Same procedure as last year?

Same procedure as every year! Und das ist auch gut so.
Vom 13.01. bis zum 15.01. stand wieder die „Interclassic und Topmobiel“ in Maastricht an, die erste Oldtimer-Messe im Jahr.

In den Niederlanden ist ja die Mercedes- und Porsche-Phalanx nicht gar so stark ausgeprägt, und das lässt Platz für die anderen Marken. In diesem Jahr wurden in Maastricht die Marken Ferrari (70 Jahre) und Facel Vega in dem Mittelpunkt gerückt.

Wie man den Bildern entnehmen kann, waren auch die Fahrzeuge unserer Lieblingsmarke ordentlich vertreten. Die Kreativität der Aussteller überrascht immer wieder, so war ein Opel Manta zwischen Goldfischen unter Wasser zu sehen – allerdings nur als 1:18-Modell.

Die aufgerufenen Preise scheinen ein Stagnieren der letztjährigen Beschleunigungsimpulse anzudeuten, d.h. es wird immer noch teurer, aber nicht mehr so viel.

In diesem Jahr war auch ein Panzer zu sehen. Die Geländegängigkeit dieser automobilen Spezies ist ja sagenhaft. Vielleicht sind die Ketten doch die bessere Alternative zu Portalachsen? Also Leo 2 statt Unimog? Mit einem solchen Leoparden gäbe es richtig Safari auf der Farm! Und die Familie ist ausbaufähig, da gibt´s ja noch Tiger, Marder, Gepard, Luchs. Und von Lancia den Lince.

Maastricht 2017: Wie immer ein toller Jahresauftakt!





























































16.01.2017 Christian Campe

2.36 Und ewig lockt ´das´ UNIMOG

Ende des Jahres waren die Arbeiten abrupt zum Erliegen gekommen und während witterungsbedingt kurzfristig über eine automobile Neuorientierung nachgedacht wurde, Stichworte: Portalachsen, Räumschild, Hydraulikkreise, Superkriechgang, erfolgte mit Verschwinden der mickrigen Schneedecke die Rückbesinnung.

Sensationen haben nicht stattgefunden, deshalb nur eine Sammlung von Kleinigkeiten.

Die rechte Vorderseite nähert sich der Vervollständigung. Um nicht den gleichen Fehler zu machen, wie auf der linken Seite, wurde hüben zur Niederbringung der Bohrungen für den Seitenblinker eine Schablone verwendet. Weil so praktisch musste das Bohrbild aus dem alten Kotflügel dazu herhalten. Drüben waren vorher die Positionen nach Aufmaß frei Hand gebohrt worden, was prompt zum Verlaufen einer Bohrung um 1,5 mm führte und der Blinker nicht auf Anhieb passte. Ärgerlich, zusätzliche Arbeit und gar nicht schön.

Das 32er Loch entstand mit Hilfe eines Standard-Lochers. Damit kann man perfekt runde Bohrungen ohne Verzug schneiden, was mit der Blechschere bei diesem Durchmesser praktisch unmöglich ist.

Die vor Kurzem aus Fomrollenhälften gemachten Ambosse stehen kurz vor der Transformation in Stiftambosse. Stiftambosse haben einen pyramidalen, also „quadratisch konischen“ Schaft.

Und das kam so.

Spannt man einen Stiftamboss in den Schraubstock, ist bei größeren Werkstücken oft die Werkbank im Weg. Ferner wandert (kippt) der Amboss durch das Hämmern zur Seite, egal wie fest man den Schraubstock „angeknallt“ hat und die Arbeitsebene ist eher für Dirk Nowitzki geeignet als für Hobbits wie mich.

Bei der eingehenden Betrachtung eines Bildes der Karosseriewerkstatt der Carrozzeria Touring Superleggera aus den dreißiger Jahren entdeckte ich eine sehr einfache aber wirksame Lösung, nämlich einen simplen Ständer für Stiftambosse. Durch die schlanke Bauart hat man maximale Bewegungsfreiheit in alle Richtungen und durch den „konischen“ Sitz lassen sich alle möglichen Ambösschen fest einsetzen. Der Sitz und knapp zwei Hand voll Schäfte entstanden auf der Fräsmaschine. Die Arbeitshöhe bestimmte sich nach den ergonomischen Erfordernissen.

phänomenal pyramidal
phänomenal pyramidal

















Sieh an, Rost
Sieh an, Rost

Krater nach Vorlage,
Krater nach Vorlage,

also genau so krunkelig wie das Original
also genau so krunkelig wie das Original

11.01.2017 Hubert Enbergs
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