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Same procedure as last year?

Same procedure as every year! Und das ist auch gut so.
Vom 13.01. bis zum 15.01. stand wieder die „Interclassic und Topmobiel“ in Maastricht an, die erste Oldtimer-Messe im Jahr.

In den Niederlanden ist ja die Mercedes- und Porsche-Phalanx nicht gar so stark ausgeprägt, und das lässt Platz für die anderen Marken. In diesem Jahr wurden in Maastricht die Marken Ferrari (70 Jahre) und Facel Vega in dem Mittelpunkt gerückt.

Wie man den Bildern entnehmen kann, waren auch die Fahrzeuge unserer Lieblingsmarke ordentlich vertreten. Die Kreativität der Aussteller überrascht immer wieder, so war ein Opel Manta zwischen Goldfischen unter Wasser zu sehen – allerdings nur als 1:18-Modell.

Die aufgerufenen Preise scheinen ein Stagnieren der letztjährigen Beschleunigungsimpulse anzudeuten, d.h. es wird immer noch teurer, aber nicht mehr so viel.

In diesem Jahr war auch ein Panzer zu sehen. Die Geländegängigkeit dieser automobilen Spezies ist ja sagenhaft. Vielleicht sind die Ketten doch die bessere Alternative zu Portalachsen? Also Leo 2 statt Unimog? Mit einem solchen Leoparden gäbe es richtig Safari auf der Farm! Und die Familie ist ausbaufähig, da gibt´s ja noch Tiger, Marder, Gepard, Luchs. Und von Lancia den Lince.

Maastricht 2017: Wie immer ein toller Jahresauftakt!





























































16.01.2017 Christian Campe

2.36 Und ewig lockt ´das´ UNIMOG

Ende des Jahres waren die Arbeiten abrupt zum Erliegen gekommen und während witterungsbedingt kurzfristig über eine automobile Neuorientierung nachgedacht wurde, Stichworte: Portalachsen, Räumschild, Hydraulikkreise, Superkriechgang, erfolgte mit Verschwinden der mickrigen Schneedecke die Rückbesinnung.

Sensationen haben nicht stattgefunden, deshalb nur eine Sammlung von Kleinigkeiten.

Die rechte Vorderseite nähert sich der Vervollständigung. Um nicht den gleichen Fehler zu machen, wie auf der linken Seite, wurde hüben zur Niederbringung der Bohrungen für den Seitenblinker eine Schablone verwendet. Weil so praktisch musste das Bohrbild aus dem alten Kotflügel dazu herhalten. Drüben waren vorher die Positionen nach Aufmaß frei Hand gebohrt worden, was prompt zum Verlaufen einer Bohrung um 1,5 mm führte und der Blinker nicht auf Anhieb passte. Ärgerlich, zusätzliche Arbeit und gar nicht schön.

Das 32er Loch entstand mit Hilfe eines Standard-Lochers. Damit kann man perfekt runde Bohrungen ohne Verzug schneiden, was mit der Blechschere bei diesem Durchmesser praktisch unmöglich ist.

Die vor Kurzem aus Fomrollenhälften gemachten Ambosse stehen kurz vor der Transformation in Stiftambosse. Stiftambosse haben einen pyramidalen, also „quadratisch konischen“ Schaft.

Und das kam so.

Spannt man einen Stiftamboss in den Schraubstock, ist bei größeren Werkstücken oft die Werkbank im Weg. Ferner wandert (kippt) der Amboss durch das Hämmern zur Seite, egal wie fest man den Schraubstock „angeknallt“ hat und die Arbeitsebene ist eher für Dirk Nowitzki geeignet als für Hobbits wie mich.

Bei der eingehenden Betrachtung eines Bildes der Karosseriewerkstatt der Carrozzeria Touring Superleggera aus den dreißiger Jahren entdeckte ich eine sehr einfache aber wirksame Lösung, nämlich einen simplen Ständer für Stiftambosse. Durch die schlanke Bauart hat man maximale Bewegungsfreiheit in alle Richtungen und durch den „konischen“ Sitz lassen sich alle möglichen Ambösschen fest einsetzen. Der Sitz und knapp zwei Hand voll Schäfte entstanden auf der Fräsmaschine. Die Arbeitshöhe bestimmte sich nach den ergonomischen Erfordernissen.

phänomenal pyramidal
phänomenal pyramidal

















Sieh an, Rost
Sieh an, Rost

Krater nach Vorlage,
Krater nach Vorlage,

also genau so krunkelig wie das Original
also genau so krunkelig wie das Original

11.01.2017 Hubert Enbergs

Happy New YEAR

DER LANCIA CLUB DEUTSCHLAND WÜNSCHT ALL SEINEN MITGLIEDERN, FREUNDEN UND UNTERSTÜTZERN EIN GUTES NEUES JAHR.



01.01.2017 Michael Steinborn

Zugeschaut und Mitgebaut

Um nicht mehr als 10 Jahre für die Restauration des Flaminia zu brauchen, wurde natürlich parallel zur Instandsetzung des Motors am Auto weitergearbeitet. Ich hatte das Auto in die Obhut eines Sattlers gegeben. Mission war: Bauen Sie einen neuen Dachhimmel ein, beledern Sie das Armaturenbrett und stellen Sie neue Teppiche her. Das Ganze in drei Monaten. Resultat: Mission impossible. Reaktion: Macht nichts, ich war ja mit dem Motor beschäftigt und im Sinne von simultaneous restauriering, ok, ist Neudeutsch, also in Altdeutsch verteilte, gleichzeitige Restaurierung, Stand der Technik.

Nach ungefähr zwölf Monaten waren die Sattlerarbeiten dann erledigt. Einiges ist sehr gut geworden, anderes muss nachgearbeitet werden. Dennoch war die Freude groß. Das Auto stand endlich wieder in meiner Garage und ich hatte eine der größten Herausforderungen des Hobbyrestaurators vor mir: Scheiben einbauen. Nachdem alle Profis keine Zeit hatten diese Arbeit anzugehen, fragte ich meinen Sohn und meine Frau, ob sie mir helfen würden. Die können nicht so leicht weglaufen und so kam es zum Unfassbaren. An einem kalten Wintertag zwischen Weihnachten und Neujahr gelang der Einbau der Frontscheibe und der Heckscheibe ohne Scherben! Großartig. Wir haben das zum ersten Mal gemacht und es hat gut geklappt.

Ein kleiner Schweinepuckel ist aber die obere Zierleiste an der Frontscheibe. Meine originale Leiste war verbeult, weshalb ich rechtzeitig Ersatz besorgt hatte. Der Ersatz war von einem Vollprofi aufpoliert worden und daher besonders wertvoll. Doch er wollte einfach nicht passen. Nach der Montage klaffte ein dicker Spalt zwischen Leiste und Dachhaut. Alles Rucken, Ziehen, Pressen und Fluchen half nicht. Bis heute ist das Problem nicht gelöst. Beim Flaminia kann man diese Leisten nicht einfach von einem Auto auf ein anderes tauschen. Warum auch? Wäre ja zu einfach. Ist ja ein Lancia. Also brauche ich dafür einen Profi, der mit Edelstahlleisten viel Erfahrung hat. Wer jemanden kennt, möge sich melden.

Die Polster wurden zwischenzeitlich auch noch aufgearbeitet. Ich wollte unbedingt die Originalen behalten und habe mich dafür entschieden eine Bahn bei der Rücksitzbank tauschen zu lassen und ansonsten mit Lederfarbe vom Lederzentrum zu arbeiten. Den richtigen Farbton und diesen leichten bläulichen Schimmer bekommt man damit leider nicht so richtig hin. Mit dem Ergebnis bin ich aber trotzdem zufrieden.

Das nächste Mal geht’s aufs Ganze. Der Motor muss laufen.

Sitzt wie angegossen
Sitzt wie angegossen

Sitzt nicht wie angegossen
Sitzt nicht wie angegossen

Keine Heizdecken, sondern geheizte Decken
Keine Heizdecken, sondern geheizte Decken

Alles wie Original
Alles wie Original

Fast fertig
Fast fertig

nicht so fast fertig
nicht so fast fertig

erst poliert
erst poliert

dann lackiert
dann lackiert

sieht so doch fast fertig aus, oder?
sieht so doch fast fertig aus, oder?

26.12.2016 Klaus Jeschke

2.35 Happy Hour auf der Farm

Die Frontpartie war schon vor drei Jahren vom Rest der Karosserie getrennt worden. Es stelle sich aber heraus, dass die Baugruppe als Ganzes für die Instandsetzung kaum zu handhaben war. Der untere Riegel ist ohnehin praktisch nicht mehr vorhanden und auf ein paar Dezimeter Schweißnaht mehr oder weniger kommt es auch nicht mehr an.

Die Trennung der Kotflügel erfolgte entlang der originalen Schweißnähte, so dass später im Idealfall keine Spuren zurückbleiben.

Heute war das Tagesziel, die Seitenbleche des linken Kotflügels in Position zu bringen, zu schweißen, richten und glätten. Dann kam jedoch ein Freund zu Besuch und erklärte "Happy Hour auf der Farm".

Gesagt, getan! Auch nicht schlecht!



Recycelte Formrollen als Amboss
Recycelte Formrollen als Amboss



















Arbeit zugunsten ein Bieres abgebrochen
Arbeit zugunsten ein Bieres abgebrochen

08.12.2016 Hubert Enbergs
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